{"id":235,"date":"2019-04-14T20:41:51","date_gmt":"2019-04-14T18:41:51","guid":{"rendered":"http:\/\/technical-publishing.de\/?page_id=235"},"modified":"2025-06-06T21:29:57","modified_gmt":"2025-06-06T19:29:57","slug":"datenbefehle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/technical-publishing.de\/?page_id=235","title":{"rendered":"Datenbefehle"},"content":{"rendered":"<hr>\n<h3 id=\"get\">get<\/h3>\n<p><code>get cmp.val<br \/>\nget \"string\"<br \/>\nget 1234<\/code><\/p>\n<p>Der get-Befehl veranlasst das Senden von Daten \u00fcber die serielle Schnittstelle. Dabei sind unterschiedliche Formate m\u00f6glich:<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiele:<br \/>\n<code>get n0.val<\/code>: Veranlasst die \u00dcbertragung des Wertes der Number-Komponente &#8222;n0&#8220;.<br \/>\n<code>get \"test\"<\/code>: Sendet den String &#8222;test&#8220;. Diese M\u00f6glichkeit ist eigentlich nur sinnvoll, wenn er im Kontext eines Events verwendet wird.<br \/>\n<code>get 20<\/code>: Sendet die 20 (hex:14) in einem Block von 4 Bytes (0x14 0x00 0x00 0x00). Bei der byteweisen \u00dcbertragung wird das niederwertige Byte zuerst gesendet.<br \/>\n<code>get 1234<\/code>: Sendet die 1234 (hex: 4D2) in einem Block von 4 Bytes (0xD2 0x04 0x00 0x00).Der \u00dcbertragung wird allerdings noch eine Formatierung vorangestellt: 0x70 bei einem String und 0x71 bei einem byteweisen Format.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host: <\/span><code>get t0.txt 0xff 0xff 0xff<\/code> Holt den Text-Value der Komponente t0.<br \/>\nDie Antwort wird in diesem Fall mit dem Wert 0x70 beginnen, dann folgen die Zeichen des Strings und den abschlie\u00dfenden 3 Terminierungszeichen.<\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"print\">print<\/h3>\n<p><code>print cmp.val<br \/>\nprint \"string\"<br \/>\nprint 1234<\/code><\/p>\n<p>Der print-Befehl veranlasst das Senden von Daten \u00fcber die serielle Schnittstelle. Der ist nahezu identisch zum get-Befehl, nur das Formatierungszeichen fehlt. Auch hier sind unterschiedliche Formate m\u00f6glich:<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiele:<br \/>\n<code>print n0.val<\/code>: Veranlasst die \u00dcbertragung des Wertes der Number-Komponente &#8222;n0&#8220;.<br \/>\n<code>print \"test\"<\/code>: Sendet den String &#8222;test&#8220;. Diese M\u00f6glichkeit ist eigentlich nur sinnvoll, wenn er im Kontext eines Events verwendet wird.<br \/>\n<code>print 20<\/code>: Sendet die 20 (hex:14) in einem Block von 4 Bytes (0x14 0x00 0x00 0x00). Bei der byteweisen \u00dcbertragung wird das niederwertige Byte zuerst gesendet.<br \/>\n<code>print 1234<\/code>: Sendet die 1234 (hex: 4D2) in einem Block von 4 Bytes (0xD2 0x04 0x00 0x00).<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>print n0.val 0xff 0xff 0xff<\/code> Holt den Zahlen-Value der Komponente n0.<\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"printh\">printh<\/h3>\n<p><code>printh hex hex<\/code><\/p>\n<p>Der printh-Befehl veranlasst das Senden zweier hexadezimaler Bytes, die im Parameter im String-Format eingegeben werden<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiel:<br \/>\n<code>printh 12 a2<\/code>: Veranlasst die \u00dcbertragung von 0x12 und 0xa2 in der Reihenfolge der Eingabe.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>printh a0 ff 0xff 0xff 0xff<\/code> Sendet die beiden Bytes 0xa0 und 0xff ohne abschlie\u00dfende Terminierung.<\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"cov\">cov<\/h3>\n<p><code>cov quelle,ziel,laenge<\/code><\/p>\n<p>Der cov-Befehl konvertiert eine String-Variable in ein Integer-Format und umgekehrt. Die Anzahl der Zeichen wird \u00fcber den 3. Parameter &#8222;laenge&#8220; angegeben. Dieser bezieht sich allerdings immer auf den String (s. Beispiele). Ist er 0 wird automatisch die L\u00e4nge des Strings gew\u00e4hlt:<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiele:<br \/>\n<code>cov t0.txt,n0.val,0<\/code>: Wenn t0.txt den Inhalt &#8222;1234&#8220; enth\u00e4lt, betr\u00e4gt der Wert von n0.val im Anschluss die Integer-Zahl &#8222;1234&#8220;. W\u00e4re der Inhalt von t0.txt &#8222;123.45&#8220; w\u00e4re n0.val im Anschluss 123, weil das Komma nicht konvertierbar ist. Ist kein Zeichen konvertierbar (z. B. &#8222;test&#8220;) dann ist das Ergebnis 0.<br \/>\n<code>cov n0.val,t0.txt,3<\/code>: In diesem Fall ist die Konvertierung umgekehrt und der Integerwert n0.val wird in eine Zeichenkette gewandelt, die 3 Zeichen lang ist. H\u00e4tte n0.val den Wert &#8222;12345&#8220;, so w\u00fcrde die Text-Komponente nach diesem Befehl den String &#8222;123&#8220; anzeigen. Ist das Format der Quelle und des Ziel gleich, scheitert die Konvertierung.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>cov t0.txt,n0.val,0 0xff 0xff 0xff<\/code><\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"randset\">randset<\/h3>\n<p><code>randset min,max<\/code><\/p>\n<p>Der Nextion arbeitet mit einer ganzen Reihe interner Variablen, die von au\u00dfen gelesen bzw. gesetzt werden k\u00f6nnen. Dazu finden Sie <a href=\"https:\/\/www.boecker-systemelektronik.de\/epages\/63381271.sf\/de_DE\/?ObjectPath=\/Shops\/63381271\/Categories\/Tutorials\/Nextion_Tutorials\/%22Interne%20Systemvariablen%22\" data-link-type=\"tree\" data-type=\"linkpicker\">hier<\/a> ausf\u00fchrliche Informationen. Eine dieser Variablen ist &#8222;rand&#8220;, die bei jedem Zugriff eine Zufallszahl zwischen 0 und 4294967295 erzeugt. F\u00fcr viele Anwendungen ist dieser Bereich jedoch zu gro\u00df und deshalb k\u00f6nnne Sie ihn mit dem Befehl <code>randset min,max<\/code> beschr\u00e4nken<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiel:<br \/>\n<code>randset 10,200<\/code>: Setzt den Wert der Zufallsvariable &#8222;rand&#8220; auf 10 bis 200 (inklusive)<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>randset 20,100 0xff 0xff 0xff<\/code><\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"strlen\">strlen<\/h3>\n<p><code>strlen string,variable<\/code><\/p>\n<p>Der Befehl &#8222;strlen&#8220; ermittelt die L\u00e4nge eines Strings (1. Parameter) und speichert sie als Integer in einer Variablen (2. Paramater). Dabei kann es sich um eine interne Variable handeln oder um die val-Eigenschaft einer Komponente. Der Wert muss immer in einer Variablen gespeichert werden. Er wird nach erfoglreicher Ausf\u00fchrung nicht \u00fcber die serielle Schnittstelle als R\u00fcckgabewert \u00fcbertragen.<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiel:<br \/>\n<code>strlen t0.txt,n0.val<\/code>: Ermittelt die L\u00e4nge des Textes der Komponente &#8222;txt&#8220; und zeigt sie in der Number-Komponente &#8222;n0&#8220; an.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>strlen t0.txt,laenge 0xff 0xff 0xff<\/code>: Die L\u00e4nge des Textes von t0 wird in der internen Variable &#8222;laenge&#8220; gespeichert.<\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"repo\">repo<\/h3>\n<p>Nur Enhanced-Modelle<\/p>\n<p><code>repo integer,adresse<br \/>\nrepo string,adresse<\/code><\/p>\n<p>Der Befehl &#8222;repo&#8220; steht f\u00fcr &#8222;Read EEPROM&#8220; und erlaubt das gezielte Auslesen von Speicherstellen in eine Integer-Variable oder eine Zeichenkette. Die L\u00e4nge ist bei einer Integer fest auf 4 Byte fixiert, bei einem String wird die L\u00e4nge durch den Ziel-String bestimmt.<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiele:<br \/>\n<code>repo t0.txt,100<\/code>: Ist zum Zeitpunkt der Befehlsauf\u00fchrung der Text von t0.txt z. B. 5 Zeichen lang, werden 5 + 1 Zeichen ab Speicherstelle 100 aus dem EEPROM gelesen und der Variabeln t0.txt zugeordnet.<br \/>\n<code>repo n0.val 100<\/code>: In diesem Fall werden 4 Byte beginnend bei Speicherstelle 100 gelesen und der Variablen n0.val zugewiesen.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>repo t0.txt,200 0xff 0xff 0xff<\/code><\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"wepo\">wepo<\/h3>\n<p>Nur Enhanced-Modelle<\/p>\n<p><code>wepo integer,adresse<br \/>\nwepo string,adresse<\/code><\/p>\n<p>Der Befehl &#8222;wepo&#8220; steht f\u00fcr &#8222;Write EEPROM&#8220; und erlaubt das gezielte Beschreiben von Speicherstellen aus einer Integer-Variablen oder einer Zeichenkette. Die L\u00e4nge ist bei einer Integer fest auf 4 Byte fixiert, bei einem String wird die L\u00e4nge durch den Quell-String bestimmt.<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiele:<br \/>\n<code>wepo t0.txt,100<\/code>: Der Inhalt von t0.txt z. B. + 1 Zeichen wird in den EEPROM-Speicher ab Adresse 100 geschrieben.<br \/>\n<code>wepo n0.val 100<\/code>: In diesem Fall wird der Wert von n0.val als 4 Byte lange Integerzahl beginnend bei Speicherstelle 100 ins EEPROM geschrieben.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>wepo t0.txt,200 0xff 0xff 0xff<\/code><\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"rept\">rept<\/h3>\n<p>Nur Enhanced-Modelle<\/p>\n<p><code>rept adresse,laenge<\/code><\/p>\n<p>Der Befehl &#8222;rept&#8220; sendet eine Anzahl von Bytes (laenge) direkt in einem Ablauf zum Host. Dieser Befehl ist sehr gut f\u00fcr das blockweise \u00dcbertragen von EEPROM-Inhalten geeignet.<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiel:<br \/>\n<code>rept 100,10<\/code>: Es werden 10 Byte aus dem EEPROM beginnend bei Adresse 100 \u00fcber die serielle Schnittstelle gesendet.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>rept 200,100 0xff 0xff 0xff<\/code><\/div>\n<hr>\n<h3 id=\"wept\">wept<\/h3>\n<p>Nur Enhanced-Modelle<\/p>\n<p><code>wept adresse,laenge<\/code><\/p>\n<p>Das Gegenst\u00fcck zum rept-Befehl ist das wept-Kommando. In diesem Fall wird eine gegebene Anzahl von Bytes (laenge) ins EEPROM geschrieben. Dabei ist der folgenden Ablauf zu beachten:<\/p>\n<p>Erst ca. 5 ms nach Ausf\u00fchren des wept-Befehls ist das EEPROM im Nextion bereit, Daten zu speichern. Der Nextion sendet dann die Sequenz: \u00930xFE 0xFF 0xFF 0xFF&#8220; als Ready-Signal \u00fcber die serielle Schnittstelle. Dieses Signal sollte abgefragt werden, um erst danach mit dem Senden zu beginnen. Wurde der wept-Befehl ausf\u00fchrt, kann er nicht vorzeitig beendet werden. Erst nach dem die eingestellt Anzahl von Bytes empfangen wurden, kehrt der Nextion in den normalen Befehlsmodus zur\u00fcck.<\/p>\n<div class=\"beispiel\">Beispiel:<br \/>\n<code>wept 100,10<\/code>: Der Nextion speichert die n\u00e4chsten 10 Bytes, die \u00fcber die serielle Schnittstelle vom Host gesendet werden als Bin\u00e4rdaten im EEPROM ab Adresse 100.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"hinweis\"><span style=\"color: #0000ff;\">Beispiel-Befehl vom Host:<\/span> <code>wept 200,10 0xff 0xff 0xff<\/code><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>get get cmp.val get &#8222;string&#8220; get 1234 Der get-Befehl veranlasst das Senden von Daten \u00fcber die serielle Schnittstelle. 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